Die Botschaft hör (lese) ich wohl, allein mir fehlt der Glaube: Goethe, Faust I.
Es ist der Offenbarungseid für einen Autor, wenn er nicht mehr in Worten fassen kann, was Augen, Nase und Hände sehen, riechen und spüren. Die Chalets im Almdorf sind diesbezüglich eine einzigartige Herausforderung.
Doch wie das Gefühl beschreiben, zu zweit ein wunderbares Frühstück im Bett vor dem offenen Feuer zu genießen oder den Eindruck zu erfassen, der einem beim Anblick des ungewöhnlichsten Badezimmers der Welt überkommt?
Eine neugierige Suche der Sinne entwickelt sich, in der Hand ein Glas Wein, Heinrich Praedium 2004, durch das "Feuerloch" den Partner beobachten, wie er sich aus der Realität in den Traum verabschiedet.
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|  |  |  |  | |  |  | Chalet, was für kleines Wort für dieses großes Wohlbehagen.
Eintreten,
loslassen, sich wieder finden. Der Erbauer hat hier sein Herz erbaut,
all die Sehnsüchte der Menschen in Holz, Stein und Stoffe verpackt.
Innen wie außen, Hot-Pot oder Zirbenholzsauna, 100 Quadratmeter edelstes
Refugium vom Terminkalender, eingebettet in Milliarden Kubikmeter Ruhe.
Der Blick ins Innere, in sich, wird hier leichtgemacht, und es sieht
aus wie eine Kinderzeichnung voller Phantasie. Die Botschaft lese ich
wohl, allein mir fehlt der Glaube, schrieb der Meister des Wortes,
vielleicht hätte es Johann Wolfgang geschafft, die Chalets zu
beschreiben.
Glauben Sie nicht hundertprozentig was hier steht, es ist
beschämend im Vergleich zur Realität. Der Autor gibt sich geschlagen. |  |  |  |  | | |